Presse

… „Zum Schluss dann der sichere Hit: Franz Liszt. Als ob er nicht fünf, sondern zehn ultralange Hexenfinger an jeder Hand hätte, spickte er seine Stücke mit Höchstgeschwindigkeiten – ein Fest für einen Könner wie Vinzens, der bei der Tarantella wild und funkelnd die Töne explodieren lässt – und dabei klug gestaltet: Die leitenden Ideen treten hervor, die Melodien wandern und die Phrasen blühen auf. Superklasse, was denn sonst! Und jetzt hat Vinzens das Publikum auf seiner Seite: Hurra-Rufe, Bravos, lauter Applaus. Eine kleine Chopin-Zugabe beendet ein denkwürdiges Konzert. Nicht, weil genau vor zehn Jahren diese Reihe ins Leben gerufen wurde, sondern weil sich ein Könner etwas getraut hat und einmal nachgeschaut hat, was jenseits der ausgetretenen Repertoire-Trampelpfade zu finden ist. Und dabei fündig geworden ist.

Was für ein großes Glück dieses denkwürdige Konzert doch war.”

 

Schaumburger Nachrichten, 10. 09. 2014

 

 

 

“Überhaupt geht Vinzens mit Barock, Klassik, Romantik und Moderne gleichermaßen souverän um.”

 

“Er propft den Werken keine eigenwilligen Effekte auf, sondern nimmt sie, wie sie sind, und offenbart dabei Tiefgang: ein gefühlvolles, nicht gefühliges Chopin-cis-Moll-Nocturne, Liszts flirrende, nicht nur hingeglitzerte „Tarantella“, vor der er sich wärmebedingt aus dem Jackett schälte, zwei charakterlich ganz unterschiedliche Préludes Manfred Trojahns von 2006 sowie Enrique Granados‘ „Danza Espanola“ Nr. 5.”

 

Mozartfest Würzburg – Mainpost, 23. Juni 2013

 

 

 

“Noah Vinzens ist einer von Deutschlands hoffnungsvollsten Pianisten. Der Jungstudent der Musikhochschule Hannover verzauberte […] mit seiner Musik.”

 

Hochschule Ravensburg-Weingarten, Mai 2010

 

 

 

“Nach der Pause zeigt der 21-jährige Noah Vinzens, der bei Roland Krüger in Hannover studiert, erstaunliche Souveränität in Edvard Griegs einzigem Klavierkonzert. Nicht nur, was die Technik betrifft, da sind diese jungen Frauen und Männer sehr weit, sondern vor allem im Ausdruck, seinem weichen und farbenreichen Anschlag und im großen Atem der Passagen ist Noah Vinzens sehr reif und überzeugend. Auch Guntram Simma hat sichtlich Freude an der Kommunikation mit dem jungen Pianisten, er lässt sein Orchester in den Steigerungen aufblühen und zuletzt im großen Breitwandsound triumphieren, während der Pianist elegant und phantasievoll die nordischen Klangfarben mischt.”

 

Lindauer Zeitung, 24. Juni 2011

 

 

 

“Beim Benefizabend stellten sich […] diesmal drei “Junge Tastenvirtuosen” vor. Diesem Titel besonders gerecht wurde als derzeit jüngster LMN-Musiker gleich der erst 18 Jahre alte Noah Vinzens, der momentan an der Musikhochschule in Hannover studiert. Er spielte Liszt Tarantella als “Venezia e Napoli” mit selbstverständlich wirkender Virtuosität sehr differenziert, ohne überzogenen Tastendonner und im eher lyrischen Mittelteil klangsensibel.”

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 24. Juni 2009

 

 

 

 

… „Nach der Pause präsentierte sich dann Noah Vinzens als Solist. Einmal mehr konnten die Zuhörer den herrlich perlenden Anschlag des jungen Pianisten bewundern. Alle Tugenden, die er bereits als Duopartner gezeigt hatte, traten hier noch einmal deutlich hervor. Präzision, Virtuosität und ausgefeilte Anschlags- , Verzierungs- und Pedaltechnik gingen in Noah Vinzens Spiel eine einzigartige Symbiose ein, die den Zauber seines großartiges Spiels und der Interpretation dieser anspruchsvollen Partita ausmachte. …“

 

Westfalen-Blatt, 17. Februar 2015

 

 

 

 

“Noah Vinzens hielt mit zwei Préludes von Manfred Trojahn Extreme bereit: experimentell minimalistisch die erste, jede Note in extremer Langsamkeit abgezirkelt, von hämmernder Aggressivität die zweite, mit unerbittlichen, wild aufschäumenden Tonkaskaden.”

 

Schwäbische Zeitung, 07. April 2013

 

 

 

 

“Ganz in Schwarz gekleidet setzt sich Noah Vinzens bei jedem Stück an den schwarzen Steinway. Doch Ton in Ton ist dieser Klavierabend ganz und gar nicht. Vinzens ́ Blick schweift zwischendurch in die Ferne, es wird leise im Raum und die Töne klingen nach. … Der Klavierabend, der seinesgleichen sucht, schließt mit schallendem Applaus und einer überzeugenden Zugabe von Friedrich Guldas “Presto Possibile” aus dem Band “Play Piano Play”.“

Schwäbische Zeitung, 26. Oktober 2009

 

 

 

 

“Der sympathische junge Pianist begeisterte das Publikum im Stadtwaldpark mit einem delikaten Vortrag. Sein Griff in die Tasten blieb auch im Forte stets weich und klangvoll, und scheinbar unendliche Möglichkeiten an Piano-Abstufungen machten die Interpretationen spannend. … Perlende Kaskaden an Tönen, fein nachgefühlte musikalische Inhalte und sphärische Klänge trafen auf romantisch ausgedeutete Tempi.”

 

Hessische Niedersächsische Allgemeine, 30. März 2009

 

 

 

 

“Zum Schluss wieder Haydn, und der 18-jährige Noah Vinzens kitzelte mit geradezu smartem Zugriff alle süffigen Effekte aus dem C-Dur-Werk Hob. XVI:48. Das Presto-Finale perlte ihm wie Champagner aus den Fingern. Mehr perlt auch Amadeus nicht.”

 

Westfälische Nachrichten, 25. November 2008

 

 

 

 

Kassel. Eine Zugabe am Ende des ersten Programmteils war der Dank des Pianisten Noah Flurin Vinzens für den tosenden Applaus des Publikums. Das zeigte sich vom Zusammenspiel des hochtalentierten Musikers mit dem Kasseler Sinfonieorchester beim zuvor gehörten Klavierkonzert Nr. 1 in Es-Dur von Franz Liszt begeistert.

Der 23-Jährige beeindruckte nicht nur durch Musikalität und Virtuosität. Seine Fähigkeit, mit großer Energie einen Spannungsbogen aufzubauen, ohne sonderlich angestrengt zu wirken und den Kontakt zum Orchester zu verlieren, faszinierte genauso. In der außer Programm und ausdrucksstark gespielten Chopin-Nocturne Nr. 20 cis-moll zeigte der gebürtige Münchner Pianist sein beachtliches Spektrum an Interpretationsmöglichkeiten romantischer Musik. […] Das Publikum applaudierte zu einem gelungenen Konzertabend.

 

Hessische Niedersächsische Allgemeine, 04. November 2013